scherzen

Ich nehme die Rücken zum Ausgang. Wohin? Tupfen. Ich schalte einfach die Musik an. Ein Horn, das über die Wiesen fell. Wir schliefen heute lange auf, starteten langs am in den Tag, ich spielte Klar. Sehr schnell, sehr leise, lacht, manchmal ohne Ton nur mit der Zunge präzisierend am Blatt, damit das Schnelle langsam wir.

Süsse Musik umfängt mich und trägt mich an den Dingen vorbei zu den Dingen. Die Alten hielten sich nicht an der Illusion des Bürgersteiges weiter fest. Es ist noch immer nicht in Fleisch und Blut, na gut. Heisst Lesen eine Notlage ausnutzen?

Ich mache mir Locken. In einen Strudel des Sagens geraten. Ich denke leidenschaftlich an Berge mit allem. Ich wein so gerne und lass meine Tränen sich mit einem Berg vermischen. Ich wein so gerne und lass meine Tränen sich mit einer Beere. Schwünge. Vielleicht haben die auch gar kein Badezimmer. Der Schnee leuchtet ein bisschen im Mondlicht und die grauen Berge heben sich fast unheimlich schwarzgrau davon ab. Wünsche. Der Fahrstuhl kommt, sich im Dunkeln linden. Wie verrückt gegen dieses Grau. Lesestall. Sie brauchen mir die Schwingtür nicht aufhalten. Die Tour. Ganz verbundene Kränkung. Während ich an den Mond las landetest du. Die Liebenden rennen aufeinander zu, dass durch Schrift’s warm ums Herz wird.

—–© Mathias Traxler